Zu Neujahr

Zu Neujahr

 

Will das Glück nach seinem Sinn

dir was Gutes schenken,

sage dank und nimm es hin

ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüsst,

doch vor allen Dingen

Das, worum du dich bemühst

möge dir gelingen.

 

(Wilhelm Busch)

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Besuchern hier (aber auch denen die hier nicht vorbeischauen) ein friedvolles, gesundes und glückliches Jahr 2017!

 

0 Kommentare

Spielereien zu Weihnachten

Zur Adventszeit und zu Weihnachten halten ja vielerorts verschiedenste Dekorationselemente Einzug in die Wohnstuben. Das ist bei uns natürlich nicht anders.

Auf den ersten Blick ist daran auch nichts ungewöhnliches zu erkennen. Aber wenn mich dann wieder der Spieltrieb packt, dann sieht das schon ganz anders aus. Dann muss man auch mal etwas genauer hinschauen.

0 Kommentare

Frohes Fest

Es ist nicht davon auszugehen, dass ich dieser Tage hier noch irgendwas berichten oder zeigen werde. Ich wünsche deshalb jetzt schon mal allen die hier vorsätzlich oder zufällig vorbeischauen

 

frohe und friedliche Weihnachten.

 

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.

Ist gar nicht sehr gesund.

Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.

Kennt gar die letzte Stund.

 

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.

Ruht beides unterm Schnee.

Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.

Und Wehmut tut halt weh.

 

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.

Nichts bleibt. Und nichts vergeht.

Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.

Nützt nichts, dass man's versteht.

 

Und wieder stapft der Nikolaus

durch jeden Kindertraum.

Und wieder blüht in jedem Haus

der goldengrüne Baum.

 

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,

wie hold Christbäume blühn.

Hast nun den Weihnachtsmann gespielt

und glaubst nicht mehr an ihn.

 

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.

Dann dröhnt das Erz und spricht:

"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,

und du kennst deinen nicht."

 

(Erich Kästner)


Tag der offenen Tür

Vor Kurzem besuchten wir am Tag der offenen Tür das neue Flüchtlingsheim in mittelbarer Nachbarschaft. Schon viel zu oft hatte ich davon gelesen, dass diese Wohnanlagen kurz vor der Eröffnung von den in der Nachbarschaft lebenden Menschen besucht werden konnten. Aber ich habe das dann immer erst hinterher mitbekommen. Diesmal hatten wir allerdings aufgepasst, die Tageszeitung aufmerksam gelesen und den Termin rechtzeitig notiert.

 

Vor Ort konnte ich mich also davon überzeugen wie die dort zukünftig wohnenden Menschen untergebracht sein werden. Manche behaupten ja, dass es die Flüchtlinge bei uns viel zu gut haben, dass sie zu viel bekommen. Ich kann aber mit Überzeugung sagen, dass die Wohneinheiten in den Containern keinesfalls großen Luxus bieten. Zweibettzimmer mit Metallbetten, Metallspinde, Tisch mit ein paar Stühlen, Kühlschrank, Gemeinschaftsküche, 2 Bäder für 8 Bewohner, … viel mehr ist es nicht, gerade das Nötigste. Ich vermute, dass die meisten Jugendherbergen in diesem Land gemütlicher sein dürften. Allerdings waren die Wohncontainer innen größer als es von außen und aus etwas Entfernung den Anschein hatte. Und das finde ich doch erfreulich.

 

Aber auch wenn ich die Wohneinheiten nicht besonders einladend und wohnlich fand. Insgesamt werden die Menschen dort immerhin ordentlich untergebracht sein und es trocken und warm haben. Und das ist doch auch schon mal was.

Weil der Platz in den Räumen nicht gerade üppig bemessen ist, sind die Bildausschnitte entsprechend klein.

 

Testfotos

Natürlich habe ich mit der neuen Kamera schon eine ganze Menge in der Gegend rumfotografiert, auch um neue Funktionen auszuprobieren. Wie beispielsweise 4K-Fotos im PreBurst-Modus, bei dem 30 Bilder vor dem Auslösezeitpunkt gespeichert werden, 30 Bilder danach. Und das in 2 Sekunden. Eignet sich ganz prima um den zappelnden und Grimassen schneidenden Säugling zu fotografieren.

 

Viele der entstandenen Bilder habe ich nach der näheren Betrachtung gleich wieder gelöscht, sie dienten ja nur zu Testzwecken. Dabei sind natürlich aber auch einige (wenige) Bilder übrig geblieben, die es mir Wert sind etwas länger auf der Festplatte zu verweilen.

Kamerasuche (letzter Teil)

Dass ich mich inzwischen für eine Kamera entschieden hatte, war ja schon seit Teil 3 klar. Und inzwischen habe ich mir die Lumix DMC-G70, eine spiegellose Systemkamera die über alle Kriterien gesehen am besten zu mir passen sollte, gekauft. Und da mir bei dieser Kamera viele Funktionen schon von der FZ200 vertraut sind, sollte mir der Umstieg auch nicht schwer fallen. Da ich für „meine Neue“ aber bisher „nur“ ein Standartobjektiv mit 12-60 mm Brennweite (auf Kleinbildformat umgerechnet sollen es wohl 24-120 mm sein) besitze, werde ich die FZ200 auch noch weiter benutzen (müssen), allerdings vermutlich nur für Bilder die eine große Brennweite erfordern.

 

Gekauft habe ich die Kamera dann doch bei Saturn, trotz der einseitigen und nicht optimalen Beratung durch den örtlichen Sony-Verkaufsberater. Der Preis für meine G70 war aber gerade ziemlich gut, wenn auch kein Schnäppchen. Und ich wollte das Teil nicht über das Internet kaufen.

 

In besonders schlechter Erinnerung bleibt mir die ziemlich miserable „Beratung“ bei Foto-Haas am Aegi, da hätte ich wirklich mehr erwartet. So, liebe Leute der Foto-Gregor-Gruppe, stelle ich mir eine Beratung nicht vor. Ich werde bestimmt niemandem einen Besuch in Eurer Filiale empfehlen. Ganz und gar nicht!

 

Lustiger Weise gab es vor einigen Tagen im Fernsehen auch einen Bericht über die Masche mit den externen Verkaufsberatern in Fachmärkten, der sich mit meinen Erfahrungen deckte.

O. T.

Ein paar verspätete herbstliche Bilder, noch aus dem Oktober.

Weihnachtsmarkt

Man kann mich ja nun wirklich nicht als ausgewiesenen Weihnachtsmarkt-Fan bezeichnen. Nur „unter Protest“ und nur alle 2 bis 3 Jahre besuche ich den Weihnachtsmarkt in der Altstadt. Mir ist es dort meistens zu voll, es stinkt an allen Ecken nach Glühwein oder irgendwelchen Speisen (oder beides gleichzeitig) und viele der angebotenen Waren sind aus meiner Sicht einfach überteuert. Mir gefällt das einfach nicht.

Heute waren wir aber mal ganz spontan nach Bredenbeck gefahren, zum Adventsmarkt auf Warneckes Hof. Ein überschaubares Gelände, weniger Verkaufsstände, weniger Fressbuden... Insgesamt eine entspannte Atmosphäre, auch wenn sich auch hier viele Menschen eingefunden hatten. Natürlich werden auch hier dem Anlass entsprechende Waren verkauft, aber meines Erachtens zu angemessenen Preisen.

 

Und deshalb sind auch wir nicht ohne „Beute“ nach Hause gefahren.

Ein bisschen was zum Hinstellen oder Hinhängen, ein bisschen was zum Naschen. Damit kann ich gut leben.

 

Kamerasuche (4. Teil)

Bevor ich voller Hoffnung den Foto Haas Laden ansteuerte hatte ich nach weiterer Internetrecherche meine persönliche Auswahl schon auf wenige Kameramodelle eingeschränkt. Wieder lagen vier der Kameras im Laden vor und mein Optimismus wuchs, hier nicht nur eine gute Beratung zu bekommen, sondern auch die Kameras ausprobieren zu können. Wild entschlossen steuerte ich zielstrebig einen kompetent wirkenden Herrn hinter dem Verkaufstresen an und begann ihm meine Überlegungen und Wünsche mitzuteilen. Leider kam ich damit nicht besonders weit, denn schon beim Stichwort „Spiegelreflexkamera“ unterbrach er mich mit den Worten „kauft heute kein Mensch mehr…“ und begann mich über die Vorzüge einer Systemkamera aufzuklären (die mir aber ohnehin inzwischen schon bekannt waren). Natürlich nicht ohne mir das „zur Zeit meistverkaufte Modell“, eine Fujifilm X-T10 (war nicht in meiner engeren Wahl), wortreich anzupreisen. Nur widerwillig zeigte er mir die Lumix DMC-G70, die er für eher minderwertig hielt. Die für mich ebenfalls interessante Pentax K-70 wollte er mir offensichtlich auf keinen Fall verkaufen, ging auf meinen Wunsch mir diese Kamera auch mal ansehen zu wollen gar nicht erst ein. Insgesamt schien ihn meine Wünsche ohnehin nicht zu interessieren, er lies mich kaum zu Wort kommen. Meine Frage nach einem Touchscreen bei der X-T10 würgte er ab, weil er der Meinung war, dass das zwar etwas für Handys sei, aber auf gar keinen Fall für Fotoapparate. Da ich inzwischen auch das halb unter einer Jacke verborgene Fujifilm-Logo auf seinem Poloshirt (?) entdeckt hatte und mir dieser Mann doch allzu besserwisserisch auftrat, verließ ich auch diesen Laden ohne einen Kauf dort weiter in Erwägung zu ziehen.

Schade eigentlich.

 

Fortsetzung folgt...

Kamerasuche (3.Teil)

Meinen nächsten Versuch, im „Fachhandel“ an fundierte Informationen zu gelangen, startete ich beim Media Markt. Und er verlief ebenso ernüchternd und erfolglos. Diesmal allerdings weil dort nicht nur ziemlich wenig Auswahl vorhanden, sondern auch leider seitens des anwesenden Verkaufspersonals kein Interesse an einer Beratung eines potentiellen Kunden zu erkennen war. Mit anderen Worten: Ich wurde 20 Minuten lang weder angesprochen, noch in irgend einer anderen Form beachtet. Allerdings hatte ich wegen der ohnehin mageren Auswahl selbst auch wenig Interesse daran mich dort noch länger aufzuhalten. Zu erwähnen wäre aber noch, dass sich die infrage kommenden Modelle von Nikon und Canon nicht einschalten ließen (Absicht? Strategie?).

 

Meine Hoffnungen ruhten also auf einem geplanten Besuch der örtlichen Filiale der Foto Haas GmbH. Dort soll man ja, Gerüchten zufolge, eine umfassenden und neutrale Beratung bekommen können.

 

Bevor ich aber davon berichte, vorweg zwei Anmerkungen:

1. Die Kamerasuche ist inzwischen abgeschlossen, ich habe mich entschieden.

2. In der HAZ von gestern (Montag) stand ein Artikel über Beratungen im Fachhandel, der ziemlich gut einige meiner Erfahrungen, bzw. wie Beratung eigentlich sein sollte, wiederspielgelte. Ich konnte daraus entnehmen, dass ich wohl doch kein Einzelschicksal darstelle. Und das ist fast schon wieder beruhigend.

 

Fortsetzung folgt...

Kamerasuche (2. Teil)

Der erste angesteuerte Fachhandel in Sachen Kamera war Saturn in der Innenstadt, weil ich dort eine ausreichend große Auswahl erhoffte. Kaum hatte ich dort das erste Kameramodell in die Hand genommen, aus einer doch eher überschaubaren Auswahl, stand auch schon ein Verkäufer neben mir, den ich aber zunächst „abwimmelte“. Von den für mich interessanten DSLR-Modellen waren immerhin vier Kameras zur Ansicht vorhanden, die Nikon und die Canon ließen sich aber nicht einschalten. Als ich beim vierten Fabrikat ankam war auch der Verkäufer wieder da, nachdem er mich die ganze Zeit beobachtet hatte, fragte immerhin kurz nach den geplanten Einsatzbereichen einer gewünschten Kamera, quatschte dann drauflos und pries fast ausschließlich die Produkte von Sony an. Meine Frage nach den Funktionen der Canon und der Nikon überging er mehr oder weniger plump und tat deren Qualität als eher minderwertig ab. Lediglich der Kamera von Pentax konnte er etwas positives abgewinnen, wenn auch nicht besonders viel. So langsam wurde ich dann doch etwas misstrauisch und gönnte dem Namensschild des Verkäufers einen zweiten Blick. Und siehe da, dort stand über dem Namen des Mannes nicht „Saturn“, sondern „Sony“... Ich bedankte mich für die „Beratung“ und verabschiedete mich.

 

Eine Verkäuferin mit einem Saturn-Namensschild hielt sich übrigens vornehm zurück und im Hintergrund.

 

Fortsetzung folgt...

Kamerasuche (1. Teil)

Die für mich logische Nachfolge meiner „alten“ Lumix war zunächst die aktuellere Lumix DMC-FZ1000 (in diesen Tagen soll auch schon die brandneue Bridgekamera DMC-FZ2000 herauskommen). Ein wirklich großer Fortschritt schien mir das aber dann doch nicht zu sein. Insbesondere aufgrund der Größe des Bildsensors, und der damit eng zusammenhängenden Bildqualität, der mir im Vergleich zu den Sensoren in Spiegelreflex- (DSLR) und Systemkameras (DSLM) doch etwas klein erschien (wenn auch größer als im meiner FZ200). Also informierte ich mich weiter. Nach stunden- und tagelangem Studieren von Testergebnissen kristallisierten sich irgendwann einige in Frage kommenden Modelle heraus. Bei den DSLM 3 Lumix-Modelle von Panasonic und eine Sony. Bei den DSLR kamen eine Canon, eine Sony, zwei Modelle von Nikon und zwei Kameras von Pentax in die engere Wahl. Da mir die pure „Datenlage“ aus dem Internet allein nicht aussagekräftig genug war, die Haptik und die Bedienbarkeit muss ich selber ausprobieren, beschloss ich im Fachhandel vorstellig zu werden. Auch um mich dort beraten zu lassen und gegebenenfalls auch dort in der Folge eine Kamera zu kaufen. Im günstigsten Fall.

 

Fortsetzung folgt....

Kamerasuche (mehrteiliges Drama; Prolog)

Seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken mir in absehbarer Zeit eine neue und bessere Kamera zuzulegen. Zur Zeit fotografiere ich mit einer Panasonic Lumix DMC-FZ200, mit der ich eigentlich auch nicht unzufrieden bin. Sie ist relativ kompakt (aber nicht zu klein), hat eine große Brennweite und ein ziemlich lichtstarkes Objektiv, bietet reichlich Möglichkeiten für manuelle Einstellungen, kann mit einigen künstlerischen Effekten erfreuen, hat einen ausreichend schnellen Autofocus, ermöglicht gute Videoaufnahmen und macht recht ordentliche Fotos. Aber insbesondere bei der Bildqualität, wie auch bei zwei oder drei anderen Details, möchte ich noch etwas „aufrüsten“. Also recherchierte ich in den letzten drei, vier Wochen immer mal wieder was derzeit an guten Kameras zu haben ist.

 

Fortsetzung folgt....

Opa sein...

… ist doch schöner als ich dachte. Vor der Geburt der kleinen Pampersprinzessin war dieser Gedanke für mich immer noch etwas abwegig (ich bin doch noch gar nicht alt genug um Opa zu sein). Natürlich habe ich mich auf die Kleine gefreut, hatte aber nicht das Gefühl deshalb gleich vor lauter Euphorie fast durchdrehen zu müssen.

 

Und jetzt? Kann ich von dem kleinen Windelpuper gar nicht genug kriegen. Könnte, wenn wir sie und „unsere Kinder“ besuchen, stundenlang neben ihrem Bettchen sitzen und ihr beim Schlafen zusehen. Würde am liebsten ständig ihre kleinen Finger anfassen, ihr die Wangen oder über ihren Kopf streicheln. Und würde sie am liebsten, sobald sie wach wird, aus dem Bettchen zerren um sie auf den Arm zu nehmen. Und überhaupt würde ich am liebsten jeden Tag wenigstens mal kurz zu ihr fahren. Aber natürlich halte ich mich (etwas) zurück.

 

Natürlich, so ein kleines Menschlein ist ein großes Wunder. Und darüber muss man sich einfach freuen. Außerdem fand ich Babys schon immer ziemlich großartig. Und hier handelt es sich dazu ja auch um mein erstes Enkelkind. Aber so hatte ich das eigentlich nicht geplant.

 

Aber was mich wirklich befremdet und zutiefst verunsichert: Ich freue mich sogar wenn Katharina mich fragt ob ich der Kleinen die Windeln wechseln möchte. Da zögere ich keine Sekunde und kümmere mich. Und DAS hatte ich nun wahrhaftig nicht erwartet.

 

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren….

Riesengroße Freude