Auf dem "Roten Faden" durch Hannover

 

Auf dem 4.200 Meter langen "Rote Faden", der durch die Innenstadt von Hannover führt, kann man sich zu vielen historischen, architektonischen und unterhaltsamen Sehenswürdigkeiten leiten lassen.

 

Gegenüber vom Hauptbahnhof beginnt an der Tourist Information die Route durch die Innenstadt und führt zunächst an der Galerie Louise vorbei (oder auch hinein). Danach kann man sich an der Oper und in der Georgstraße, in der es auch viele historische Fassaden zu sehen gibt, umsehen.

Über den Georswall und die Breite Straße gelangt man dann zur mit Efeu und Weinlaub überwucherten Aegidienkirche, deren Ürsprünge vermutlich bis ins 10. Jahrhundert zurück gehen. Heute ist die 1943 im Bombenhagel bis auf die Außenmauern zerstörte Kirche eine Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewalt.

Von hier aus ist es nur noch ein „Katzensprung“ bis zu einem meiner Lieblingsfotomotive in Hannover, dem neuen Rathaus. Das von 1901 bis 1913 auf 6026 Buchenpfählen errichtete Rathaus ist eins der berühmstesten Wahrzeichen von Hannover. Die in 43 Meter Höhe liegende Aussichtsplattform erreicht man über einen europaweit einmaligen Bogenaufzug, der unterwegs nach oben einen Winkel von 15 Grad überwinden muss. Und auch der zum Rathaus gehörende Maschpark ist zu jeder Jahreszeit gut besucht und bietet von verschiedenen Standpunkten aus reizvolle Perspektiven.

Vom Rathaus aus geht der Weg noch ein Stück den Friedrichswall entlang, über den Friederikenplatz und ein Stück am Leibnitzufer in Richtung Altstadt.

In Hannovers Altstadt stehen einige noch aus dem Mittelalter stammende Fachwerkhäuser. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der von Hannovers eigentlicher Altstadt nicht viel übrig gelassen hatte, wurden Ende der fünfziger Jahre von den restlichen noch verstreut vorhandenen Fachwerkhäusern die Fassaden in den Bereich Knochenhauer- und Burgstraße versetzt. Aber auch in der Kramerstaße stehen sehr schöne Fachwerkhäuser.


Wird fortgesetzt... irgendwann.