Extraschicht - Nacht der Industriekultur

Eigentlich kein Ort, sondern eine Veranstaltung. Die ich aber ganz stark mit Dortmund verbinde, weil dort alle meine Besuche der Extraschicht, meistens in Begleitung von Michael, starteten. Auch wenn wir dabei auch immer die Stadt verlassen habe.

Henrichshütte Hattingen

Meine erste Begegnung mit Industriekultur im Ruhrgebiet hatte ich 2009, als mich Britta und Michael zu einem Ausflug zur Henrichshütte mitnahmen. Das ehemalige Hüttenwerk in Hattingen, das 1854 gegründet wurde und bekannt für seinen Edelstahl war, wird heute als Museum betrieben. Ab 1987 wurde die Henrichshütte in mehreren Schritten stillgelegt. Das 70.000 m² große Gelände ist einer der acht Standorte des LWL-Industriemuseums.

 

Im Juni 2010 luden mich Britta und Michael zum ersten Mal zur "Nacht der Industriekultur", der Extraschicht, ein. Es war ein sehr beeindruckendes und begeisterndes Erlebnis und es war klar, dass ich zu diesem Ereignis wieder anreisen würde. Auch zur Extraschicht 2011, 2012 und 2014 luden die Beiden mich zu sich ein, so dass ich wieder hemmungslos fotografieren konnte. Wegen Terminüberschneidungen konnte mich Michael 2012 nicht begleiten. Also wurde der älteste Sohn von Britta und Michael für mich als Fremdenführer "abkommandiert". Und ich möchte behaupten, dass wir Beide sehr gut damit leben konnten und eine tolle gemeinsame Fototour hatten.

 

Signal Iduna Park

2010 war Michael mit mir unterwegs und unser erstes Ziel war der Signal Iduna Park (für mich immer noch das Westfalenstadion), der Heimspielstätte von Borussia Dortmund. Ein bemerkenswertes Stadion. Hier ein Bundesligaspiel live anzusehen ist ein grandioses Erlebnis.



Zeche Zollern

Das nächste Ziel bei unserer 2010er-Tour war die Zeche Zollern, ein stillgelegtes Steinkohle-Bergwerk im Nordwesten der Stadt. Heute ist die Zeche Zollern einer von acht Museumsstandorten des LWL-Industriemuseums.



Schiffshebewerk Henrichenburg

Weiter ging es zum Schiffshebewerk Henrichenburg, das am am 11. August 1899 eingeweiht wurde und noch heute das größten Bauwerk am Dortmund-Ems-Kanal ist. Auch das Schiffshebewerk ist ein Teil des LWL-Industriemuseums.



Kokerei Hansa

Die Kokerei Hansa besuchten wir sogar schon zwei Mal, 2010 und 2011. Die seit 1998 unter Denkmalschutz stehende Kokerei übt auf mich eine besondere Anziehungskraft aus. Vielleicht weil hier auch gut zu sehen ist wie sich die Natur ihr Terrain zurück erobert und so ein faszinierendes Zusammenspiel von Technik und Natur, oder deren Gegensätze, darstellt.



Zeche Waltrop

Mit der Zeche Waltrop, heute ein „Gewerbepark“, besuchten wir 2011 ein weiteres sehr interessantes Industriedenkmal. Es wird sogar behauptet, dass diese Zeche "eine der schönsten Schachtanlagen des Ruhrgebiets" sei.

 


Bergbaumuseum Bochum

Das Bergbaumuseum ist eines der meistbesuchten Museen Deutschlands und gleichzeitig das größte Bergbaumuseum der Welt. In einem ca. 2,5 km langen Anschauungsbergwerk unterhalb des Geländes kann man einen Blick in die Welt des Bergbaus werfen.



Zeche Zollverein

Diese Zeche, die bis 1986 ein aktives Steinkohlebergwerk war, ist heute ein Architektur-Welterbe und Industriedenkmal und gehört seit 2001 zum Unesco Weltkulturerbe.



Eisenbahnmuseum Bochum

Das Eisenbahnmuseum wurde von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e. V. Gegründet und wird seit 2011 von der Stiftung Eisenbahnmuseum betrieben. Auf dem 46.000 m² großen Gelände befinden sich u. a. Lokomotivschuppen, Bekohlungsanlage, Wasserturm und Werkstätten. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.



Muttental

Und als kleine Zugabe hier noch ein paar Bilder von einem Spaziergang im Naherholungsgebiet Muttental in der Stadt Witten in Nordrhein-Westfalen. Immerhin sind diese Bilder an einem Extraschicht-Wochenende (2011) entstanden.