Insel Föhr

aktualisiert 04.07.2018

Im April 2010 war ich zum ersten Mal auf Föhr und hatte vier Wochen lang ausreichend Gelegenheit von Wyk aus weitere Teile der Insel zu erkunden. Meistens war ich mit dem Fahrrad, häufig auch zu Fuß aber manchmal auch mit dem Auto unterwegs. Dabei konnte ich feststellen, dass Föhr eine wunderschöne Insel ist. Die Mischung aus Strand, Watt, Wasser, Wäldern, Landwirtschaft, Wiesen, Weiden und Feldern gefiel mir besonders gut. Und auch die Inseldörfer mit ihren vielen Friesenhäusern, den schön gestalteten Gärten mit vielen Blickfängen und die malerischen kleinen Straßen und Gassen sind äußerst sehenswert. Die ganz besondere Atmosphäre des Insellebens, wo die Uhren tatsächlich anscheinend einen eigenen Rhythmus haben, beeindruckte mich nachhaltig.

 

Es war also fast abzusehen, dass weitere Besuche „auf der Insel“, alleine oder zusammen mit Andrea und Kristina, folgen mussten. Einquartiert hatten wir uns dabei bisher im Ferienhof Carstensen in Nieblum, und im Haus Carstensen-Franz.  Wenn ich alleine dort war, dann "wohnte" ich im Marienhof. Und immer fühlte ich mich/fühlten wir uns in unseren Quartieren und bei unseren Gastgebern sehr wohl.


Wyk auf Föhr

 

Eine sehr schöne kleine Stadt, in der ich inzwischen einige Stunden umher wanderte (auch weil ich ein paar Mal die Orientierung verlor ;-)). Abgesehen von der prächtigen Strandpromenade, die einen Strandspaziergang ohne Sand in den Schuhen ermöglicht, dem Park hinter der Mühle, den vielen Geschäften in der Fußgängerzone und den malerischen kleinen Gassen, gefiel mir auch der Grünstreifen sehr gut. Da kann man dann auch immer mal wieder zwischen Bäumen herum spazieren.

 

Und bei Niedrigwasser und freundlichem Wetter durch das Watt vor Wyk zu walken ist einfach unvergleichlich.

 


Strand

 

Um die südliche Hälfte der Insel herum, vom Wyk bis Utersum, zieht sich der ca. 15 Km lange Sandstrand, mal etwas schmaler, mal etwas breiter. Nicht ganz so ausschweifend wie auf der Nachbarinsel Amrum, aber dafür ist der Weg ins Wasser oder ins Watt auch nicht so weit. Alle Strandabschitte habe ich noch nicht gesehen, meine Strand- oder Wattspaziergänge fanden natürlich meistens um Wyk herum statt. Aber auch am Nieblumer Strand war ich schon unterwegs.


Inseldörfer

 

In fast allen Inseldörfern finden sich reichlich Friesenhäuser und andere schöne Motive an denen das Auge „hängen bleibt“. Aber leider habe ich immer noch nicht jedes Dorf ausgiebig genug in Augenschein genommen. Im allgemeinen wird ja Nieblum als das schönste Inseldorf bezeichnet. Aber auch die anderen Dörfer, soweit ich sie kenne, haben ihren Reiz. Von Oevenum und Oldsum z. B. war ich sehr angenehm überrascht. In den Seitenstraßen konnte ich einige schöne Häuser und andere Blickfänge fotografieren und die fast schon ländliche Stille genießen.

 

Aber auch die Dörfer, von denen ich nur wenige Fotos habe, sind jeweils sehr schön.

 

Alkersum

Borgsum

Goting

Midlum

Nieblum

Oevenum

Oldsum

Wrixum

Wyk - Boldixum


Unterwegs auf der Insel

 

Aber Föhr hat nicht „nur“ Strand und Inseldörfer mit schönen Friesenhäusern zu bieten. Wenn man über die Insel radelt oder spaziert kann man die auch sonst herrliche Natur genießen. Hier habe ich auch ein paar Bilder untergebracht, die ich nicht mehr genau zuordnen kann.


An der Nordsee kann ich ja gar nicht anders als auch immer wieder die unter- oder auch aufgehende Sonne zu fotografieren. Am besten ging das am Strand von Utersum, wo man die Sonne hinter Amrum und Sylt untergehen sehen kann. Ein wirklich schönes Naturschauspiel.

Sonnenaufgang

Sonnenuntergang