Nordseesanatorium Marienhof

aktualisiert am 26.06.2018

Während meiner Aufenthalte ohne Familie „wohnte“ ich im Nordseesanatorium Marienhof. Ich muss allerdings zugeben, dass der Marienhof, als 2010 meine erste Rehabilitationsmaßnahme fällig wurde, nur „2. Wahl“ war. Mein ursprünglichs Ziel war zu meinem Glück langfristig ausgebucht und ich musste nach Alternativen suchen. Und so gelangte ich erstmalig zum Marienhof, wo es mir ganz besonders gut gefiel.

 

Dass ich mich während meiner Aufenthalte dort so „sauwohl“ fühlte lag natürlich auch an den Menschen im Sanatorium. Die Betreuung durch das Marienhofteam war jederzeit sehr angenehm, der Umgang miteinander sehr freundlich. Die Behandlungen und Anwendungen taten mir (fast) alle gut, wenn auch nicht immer sofort. Und die Verpflegung war ausgewogen, lecker und in absolut ausreichender Menge.

 

Untergebracht war ich jeweils im Nebengebäude „Haus Hamilton“. Das ich von dort aus bis zum Haupthaus ca. 200 Meter Fußweg zu „bewältigen“ hatte, was mehrmals am Tag der Fall war, gefiel mir wirklich gut. Nicht so schön war, dass es dort furchtbar hellhörig ist. Jedes Türklappen in den Nachbarzimmern ist im Zimmer deutlich zu hören. Aber das war letztendlich nicht erheblich und ist woanders vielleicht auch nicht besser.

 

In besonderem Maße trug aber meine jeweilige „Tischfamilie“ zu meinem Wohlbefinden bei. Bei allen Aufenthalten hatte ich dabei echtes Glück. Wir hatten meistens viel Spaß miteinander. Nicht nur „bei Tisch“, sondern auch teilweise in der Freizeit. Für mich sind daraus auch ein paar sehr wertvolle Freundschaften mit besonderen Menschen hervorgegangen.

 

Natürlich müssen an dieser Stelle auch ein paar Bilder vom Marienhof zur Geltung kommen.