Lohr am Main

aktualisiert im September 2016

 

Die Vorgeschichte:

 

Zum ersten Mal war ich, wenn ich nicht falsch gerechnet habe, während der Osterferien 1975 in Lohr am Main. Meine Eltern verbrachten mit meinen Geschwistern und mir Familienferien in der Franziskushöhe, die damals noch ein von Franziskanerschwestern geführtes Familienerholungsheim war. Heute ist die Franziskushöhe ein Hotel.

 

In den folgenden 10 bis 12 Jahren, so genau weiß ich es nicht mehr, verbrachte ich alle Osterferien in Lohr, traf dort viele nette Leute, verliebte mich mit 15 "unsterblich" (das gehörte einfach dazu), sammelte erste Erfahrungen mit Alkohol, entdeckte dort meine Freude am Lesen (in dem Jahr war das Wetter wohl nicht so gut), war oft und gerne im Wald unterwegs (wenn das Wetter gut war), … es waren wirklich schöne Zeiten, damals in Lohr.

 

Das Wichtigste daran war und ist aber, dass ich damals meine zwei besten Freunde kennen lernte. Michael und ich begannen unsere noch heute bestehende Freundschaft 1977, Mario komplettierte unser Trio ab 1982. Irgendwann in den 90ern führten unsere Lebenswege mal in verschiedene Richtungen, aber um die Jahrtausendwende herum fingen wir wieder an uns einmal im Jahr, nun aber immer im Herbst, zu einem verlängerten Wochenende in Lohr zu treffen. Da nun mal die Franziskushöhe nicht mehr das ist was sie mal war, haben wir deshalb die Privat-Pension von Familie Wack als neues Stammquartier auserkoren. Und fühlen uns dort immer sauwohl.

 

Weil Lohr für mich auch heute noch ein wichtiger und schöner Ort ist, ich immer noch dieses gewisse "Lohrgefühl" habe wenn es losgeht, die Redewendung „zweite Heimat“ in diesem Fall absolut zutreffend ist, möchte ich hier ein paar Eindrücke aus Lohr wiedergeben. 


Franziskushöhe

Blick auf Lohr

Stadtimpressionen aus Lohr